Exploits & Exploitkits
Sie bedrohen Ihren Computer und Ihre Daten
Wie „funktionieren“ Exploits?
Exploits nutzen Sicherheitslücken in der Software auf Ihrem Computer (Webbrowser, Microsoft Office oder anderen Programmen) um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Wenn eine Lücke gefunden wurde, wird der Computer infiziert.
Hacker suchen mit Exploits nach veralteten Systemen mit kritischen Sicherheitsrisiken. Diese werden dann ausgenutzt, indem gezielte Schadsoftware in Form von Shellcode bereitstellen wird. Der Shellcode ist ein kleines „Programme“, das später zusätzliche Schadsoftware aus dem von Hackern kontrollierten Netzwerk / Computer herunterlädt.
Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Software!
Ziel ist es, Ihre Geräte zu infizieren und Ihr Unternehmen zu infiltrieren.
Exploit-Kits sind, vereinfacht gesprochen, eine Sammlung von Exploits. Hierdurch können Computer auf verschiedene Arten von Sicherheitslücken / Softwarerisiken durchsucht werden.
Der Angriff mit Exploits / Exploit-Kits erfolgt über E-Mails oder über infizierte Internetseiten. Nachdem ein Computer infiziert wurde, werden Dateien, Ordner oder Partitionen verschlüsselt (siehe auch Ransomware-Attacken)
Wie kann ich mich vor Exploits schützen
Einen guten Schutz vor Exploits erreichen Sie, indem Sie Updates der installierten Software, des Betriebssystems (inkl. „Firmware / Bios“) und auch des genutzte Content-Management-System (CMS) Ihrer Internetseite zeitnah installieren.
Mit einer leistungsstarke Firewall von Securepoint – IT-Security made in Germany können Sie Ihr Unternehmens-Netzwerk schützen.
Eine kleinere Alternative für kleine Unternehmensnetzwerke oder zuhause bietet sich Securepoint Cloud Shield an. Durch die verbesserte DNS-Sicherheit werden unsichere Verbindungen blockiert.
Sichern Sie regelmäßig Ihre Dateien auf externe Datenträger oder nutzen Sie eine professionelle Backup-Software.
Durch die Nutzung von Microsoft OneDrive werden automatisch unterschiedliche Versionen von Dateien gespeichert. Diese „älteren Versionen“ können bei einer Verschlüsselung durch einen Angreifer wieder hergestellt werden. Wobei diese Art der Datensicherung (über OneDrive) oft nicht ausreichend ist.
Richten Sie einen kontrollierten Ordnerzugriff ein. Hierdurch werden Angreifer daran gehindert, Ordner oder darin enthaltene Dateien zu verschlüsseln. Viele System- und User-Ordner sind bereits standardmäßig durch Windows 11 geschützt.
Was ist ein Bot‑Netz und wie funktioniert es?
Ein Bot‑Netz ist ein Zusammenschluss vieler internetfähiger Geräte, die unbemerkt von Cyberkriminellen übernommen und aus der Ferne gesteuert werden.
Dabei handelt es sich nicht nur um Computer oder Laptops, sondern sehr häufig auch um Router, Smart‑Home‑Geräte, Netzwerkspeicher, Kameras oder andere vernetzte Geräte.
Für die Besitzer dieser Geräte läuft alles scheinbar normal weiter – im Hintergrund werden die Geräte jedoch für kriminelle Zwecke missbraucht.
Der Einstieg in ein Bot‑Netz beginnt meist mit einer kleinen Schwachstelle. Das kann eine veraltete Software, ein fehlendes Sicherheitsupdate oder ein unsicheres Passwort sein. Cyberkriminelle scannen das Internet automatisiert nach solchen Schwachstellen. Wird ein Gerät gefunden, installieren sie eine Schadsoftware, ohne dass der Nutzer davon etwas bemerkt. Sichtbare Warnungen oder Fehlermeldungen gibt es in der Regel nicht.
Nach der Übernahme nimmt das Gerät Kontakt zu einem sogenannten Steuerungsserver im Internet auf. Von dort erhält es Befehle – zum Beispiel, wann es Daten senden, Angriffe ausführen oder Teil eines größeren Angriffs werden soll. Tausende oder sogar hunderttausende solcher übernommenen Geräte werden anschließend zu einem Bot‑Netz zusammengeschlossen. Diese Netzwerke werden genutzt, um Cyberangriffe durchzuführen, Daten auszuspähen, betrügerische Aktivitäten zu unterstützen oder andere Systeme anzugreifen.
Das besonders Gefährliche an Bot‑Netzen ist, dass sie für die Betroffenen meist unsichtbar bleiben. Der Internetanschluss funktioniert, Geräte laufen weiter und die Leistung scheint normal. Trotzdem kann das eigene Netzwerk unbemerkt für kriminelle Zwecke missbraucht werden. In manchen Fällen drohen dadurch sogar rechtliche oder wirtschaftliche Folgen, etwa wenn der eigene Anschluss als Ausgangspunkt eines Angriffs genutzt wurde.
Ein wirksamer Schutz setzt deshalb möglichst früh an. Entscheidend ist, zu verhindern, dass übernommene Geräte überhaupt Kontakt zu den Steuerungsservern der Angreifer aufnehmen können.
Wird diese Verbindung blockiert, verlieren Bot‑Netze ihre Wirkung. Moderne Sicherheitslösungen, wie Securepoint Cloud Shield, auf DNS‑Ebene sorgen genau dafür:
Schädliche Internetverbindungen werden erkannt und gestoppt, bevor Schaden entsteht. So bleiben Geräte unter Kontrolle – auch dann, wenn sie selbst nur eingeschränkt abgesichert werden können.
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